Kostenlose Vorlage · Excel, Google Sheets, CSV
Redaktionsplan-Vorlage für Excel und Google Sheets.
Ein Redaktionsplan legt fest, welches Thema wann erscheint, wer es schreibt und wie weit es ist. Unsere Vorlage plant zusätzlich, wonach Menschen suchen: mit Spalten für Haupt-Keyword, Suchvolumen und Suchabsicht. Du bekommst sie als Excel-Datei und als CSV, kostenlos und ohne E-Mail-Adresse.
Was drinsteht
Drei Blätter. Von der Idee bis zur fertigen URL.
Die meisten Vorlagen planen Termine und Kanäle. Diese plant auch, ob jemand nach dem Thema sucht und was er dabei erwartet. Sieben ausgefüllte Beispielzeilen zeigen, wie ein Plan in der Praxis aussieht.

Blatt „Plan“
Ein Inhalt pro Zeile. Kopfzeile fixiert, Filter in jeder Spalte, Suchabsicht, Format und Status per Auswahl. Der Status färbt sich je nach Stand ein.
- Datum und Thema
- Haupt-Keyword und Suchvolumen pro Monat
- Suchabsicht: Wissen, Vergleich, Kauf, Marke
- Format: Ratgeber, Anleitung, Vergleich und mehr
- Status: Idee bis Veröffentlicht, dazu „Aktualisieren“
- Verantwortlich, URL, Notizen
Blatt „Themen-Ideen“
Der Speicher für alles, was noch nicht eingeplant ist. Zu jeder Idee hältst du fest, woher sie stammt und wie wichtig sie ist.
- Idee oder Kundenfrage
- Quelle: Kundenfrage, Support, „Ähnliche Fragen“, Search Console …
- Haupt-Keyword, Suchvolumen, Suchabsicht
- Priorität: Hoch, Mittel, Niedrig
- Eingeplant: Ja oder Nein
Blatt „Anleitung“
Alles zum Loslegen steht in der Datei selbst, auch für Kollegen, die diese Seite nie gesehen haben.
- Die sechs Schritte zum Plan
- Jede Spalte mit Beispiel
- Die vier Arten der Suchabsicht
- Woher du Suchvolumen bekommst
- Überblick: Inhalte je Status, zählt von selbst
Schritt für Schritt
So erstellst du deinen Redaktionsplan in sechs Schritten.
Die Vorlage gibt die Spalten vor. Was einen Plan gut macht, sind die Entscheidungen davor: welche Themen, in welcher Reihenfolge, in welcher Form.
Ideen sammeln, bevor du planst
Trag im Blatt „Themen-Ideen“ alles ein, was Kunden fragen. Die besten Quellen hast du schon: Fragen aus Vertrieb und Support, die Suchanfragen in deiner Google Search Console und Googles „Ähnliche Fragen“ zu deinen Themen.
Notier zu jeder Idee die Quelle. Eine Frage, die Kunden wirklich stellen, ist mehr wert als eine, die dir nur logisch erscheint.
Haupt-Keyword und Suchvolumen eintragen
Such für jede Idee die Formulierung, mit der Menschen danach suchen, und wie oft das pro Monat passiert. Ein Beispiel aus der Vorlage: „kaffee mahlgrad“ wird in Deutschland rund 2.400-mal im Monat gesucht, „kaffeebohnen lagern“ rund 320-mal (Google Ads, abgerufen am 08.10.2026).
Ein kleines Suchvolumen ist kein Ausschlussgrund. Wenige, aber genaue Suchen können mehr wert sein als viele ungenaue, etwa wenn sie kurz vor einer Kaufentscheidung stehen.
Suchabsicht bestimmen und das Format wählen
Gib das Keyword selbst bei Google ein und schau, was oben steht. Ratgeber und Anleitungen heißen: Die Leute wollen etwas wissen. Vergleiche und Testberichte: Sie wägen ab. Shops und Produktseiten: Sie wollen kaufen.
Danach richtet sich das Format. Wer „siebträger entkalken“ sucht, braucht eine Anleitung, keinen Produktvergleich.
Doppelte Themen zusammenlegen
Zwei Ideen mit derselben Suchabsicht gehören in einen Artikel. In der Vorlage ist „kaffee ohne säure“ deshalb kein eigener Eintrag, sondern Teil von „säurearmer kaffee“.
Sonst konkurrieren zwei deiner eigenen Seiten um dieselbe Suche, und du verteilst Arbeit und Links auf zwei Seiten statt auf eine.
Termine und Verantwortliche festlegen
Übernimm die Ideen mit der höchsten Priorität ins Blatt „Plan“: Datum, Verantwortlich, Status „Geplant“. Plane nur so viele Termine, wie du sicher schaffst.
Ein Rhythmus, den du hältst, bringt mehr als ein voller Kalender, der nach drei Wochen abbricht.
Status pflegen und alte Artikel nachziehen
Stell den Status bei jedem Schritt um: Idee, Geplant, In Arbeit, Zur Freigabe, Veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung kommt die URL in die Zeile.
Einmal im Monat filterst du nach „Veröffentlicht“ und prüfst in der Search Console, welche Artikel an Klicks verlieren oder veraltete Zahlen enthalten. Die bekommen den Status „Aktualisieren“ und eine Notiz, was zu tun ist.
Wissen
Suchvolumen und Suchabsicht: so füllst du die SEO-Spalten.
Zwei Spalten unterscheiden diese Vorlage von einem gewöhnlichen Redaktionsplan. Für beide brauchst du kein kostenpflichtiges SEO-Tool.
Die vier Arten der Suchabsicht
Jede Suche hat ein Ziel. Für den Plan reichen vier Kategorien, sie stehen auch als Auswahl in der Vorlage. Die Beispiele stammen aus dem Plan der Kaffeerösterei.
| Suchabsicht | Was die Person will | Beispiel | Passendes Format |
|---|---|---|---|
| Wissen | etwas verstehen oder lernen | kaffee mahlgrad | Ratgeber, Anleitung |
| Vergleich | Optionen abwägen | beste espressobohnen | Vergleich, Kaufberatung |
| Kauf | jetzt kaufen oder anfragen | espressobohnen kaufen | Produkt- oder Kategorieseite |
| Marke | eine bestimmte Seite finden | [Marke] login | Startseite, Login |
Suchvolumen: drei Quellen ohne SEO-Tool
Du brauchst keine exakte Zahl, sondern eine Größenordnung: Wird das Thema eher zehnmal oder tausendmal im Monat gesucht?
- Keyword-Planer in Google Ads: Suchanfragen pro Monat und neue Keyword-Ideen. Google verlangt dafür ein eingerichtetes Google-Ads-Konto mit hinterlegten Zahlungsdaten.
- Google Search Console: mit welchen Suchanfragen deine Seiten schon erscheinen und wie oft. Die beste Quelle für Themen, bei denen du knapp unter den ersten Treffern stehst.
- Die Google-Suche selbst: Vorschläge beim Tippen und „Ähnliche Fragen“ zeigen, was Menschen außerdem wissen wollen. Zahlen gibt es dort nicht, aber die Formulierungen.
Excel, Google Sheets oder Notion?
Die Vorlage funktioniert in allen dreien. Entscheidend ist, wer mitplant.
- Excel: wenn du allein planst oder die Datei im Team-Laufwerk liegt. Dropdowns, Filter und Farben sind eingerichtet.
- Google Sheets: wenn mehrere Leute gleichzeitig planen und freigeben. Die Excel-Datei in Google Drive hochladen und mit Google Tabellen öffnen oder in Google Sheets über „Datei → Importieren“ laden.
- Notion: wenn dein Team ohnehin dort arbeitet. Die CSV-Datei importierst du als Datenbank und legst eine Kalenderansicht nach Datum an.
Download
Kostenlos herunterladen. Ohne E-Mail, ohne Anmeldung.
redaktionsplan-vorlage.xlsx
Excel (.xlsx)
Drei Blätter mit Dropdowns, Filtern und Farben. Öffnet auch in Google Sheets, Numbers und LibreOffice.
Excel-Vorlage herunterladenredaktionsplan-vorlage.csv
CSV
Nur das Blatt „Plan“, zum Import in Notion, Airtable oder andere Tools. Semikolon als Trennzeichen, UTF-8.
CSV herunterladen- Google Sheets: Excel-Datei in Google Drive hochladen und mit Google Tabellen öffnen.
- Notion: „Importieren → CSV“ legt aus der CSV-Datei eine Datenbank an.
- Frei nutzbar und anpassbar, auch im Team.
Fragen
Was du wissen solltest.
Was ist ein Redaktionsplan?
Ein Redaktionsplan ist die Übersicht, welche Inhalte wann auf welchem Kanal erscheinen, wer sie erstellt und wie weit sie sind. Er macht aus einzelnen Ideen eine Reihenfolge und zeigt allen Beteiligten den Stand. Für Inhalte, die über Google gefunden werden sollen, gehört dazu, welches Keyword ein Artikel bedient.
Wie erstelle ich einen Redaktionsplan?
In sechs Schritten: Ideen sammeln, zu jeder Idee Keyword und Suchvolumen notieren, die Suchabsicht bestimmen, doppelte Themen zusammenlegen, Termine und Verantwortliche festlegen, dann den Status pflegen. Die Vorlage hat für jeden Schritt eine Spalte und erklärt ihn im Blatt „Anleitung“.
Was ist der Unterschied zwischen Redaktionsplan, Content-Plan und Content-Kalender?
Im Alltag meinen alle drei meist dasselbe. Wer unterscheidet, versteht unter dem Content-Plan die Themen und Ziele und unter Redaktionsplan oder Content-Kalender, wann was erscheint und wer es macht. Die Vorlage deckt beides ab: Themen im Blatt „Themen-Ideen“, Termine im Blatt „Plan“.
Kann ich die Vorlage in Google Sheets nutzen?
Ja. Lade die Excel-Datei in Google Drive hoch und öffne sie mit Google Tabellen, oder wähle in Google Sheets „Datei → Importieren“. Google Sheets liest Excel-Dateien (.xlsx) und CSV-Dateien direkt ein.
Eignet sich die Vorlage auch für Social Media?
Ja. Wähl im Feld „Format“ zum Beispiel „Social-Media-Post“ oder trag deinen Kanal ein, eigene Werte sind erlaubt. Keyword und Suchvolumen lässt du bei Posts leer. Gebaut ist die Vorlage aber für Inhalte, die über die Suche gefunden werden sollen: Blogartikel, Ratgeber, Landingpages.
Wie oft sollte ich veröffentlichen?
So oft, wie du die Qualität halten kannst. Google nennt es ausdrücklich ein Warnzeichen, viele Inhalte zu vielen Themen zu produzieren, in der Hoffnung, dass einige davon gut ranken. Ein Artikel im Monat, der eine echte Kundenfrage besser beantwortet als die bisherigen Treffer, ist ein guter Anfang.
Kostet die Vorlage etwas oder brauche ich ein Konto?
Nein. Beide Dateien lädst du direkt herunter, ohne E-Mail-Adresse und ohne Anmeldung. Du darfst sie frei nutzen und anpassen.
Weitere Vorlagen
Plan und Artikel gehören zusammen.
Eine Zeile im Redaktionsplan wird zum Redaktionskopf der Blogartikel-Vorlage.
Keine Lust auf Tabellen? Claire füllt den Plan selbst.
Claire schaut, wonach deine Kunden bei Google und in KI-Suchen fragen und wo deine Konkurrenz gefunden wird und du nicht. Daraus entsteht ein Themenplan, die größten Chancen zuerst. Eigene Ideen kannst du jederzeit dazugeben.
- Themen aus deinen Keyword-Lücken, die größten Chancen zuerst
- Fertige Artikel in deinem Ton, recherchiert und mit Quellen
- Du gibst frei, oder Claire veröffentlicht selbst
